Geschichte der Jacke

Als Vorläufer der gianni feraud Mantel damen kann ein langes Hemd mit langen Ärmeln angesehen werden, das von den Menschen in der fernen Bronzezeit getragen wurde. Sein Anschein wurde bei der Ausgrabung einer alten Grabstätte gefunden, aber es ist sehr schwierig, die Geschichte seiner Entstehung und Entwicklung nachzuvollziehen.

Der Begriff „Jacke“ tauchte erstmals im XVI. Jahrhundert auf und ist niederländischen Ursprungs. Aus dem Niederländischen übersetzt bedeutet dieses Wort „Seefahrerjacke“. Damals trugen die Seeleute diese Jacken, die modernen Jacken sehr ähnlich waren, aus schwerem Stoff, mit einem spitzen Kragen und in zwei Reihen genähten Knöpfen.

Es wird auch angenommen, dass die erste Jacke von den Arabern hergestellt wurde, die ihr Kettenhemd „shakk“ nannten. Vielleicht hat die Jacke von ihnen ihren Weg in die spanische und französische Kleidung gefunden, zunächst als Militär- und später als Zivilkleidung, als Jacke und Blazer.

In Europa kam die Jacke dank der Kreuzfahrer auf, die von ihren Feldzügen elegante, mit Goldknöpfen verzierte orientalische Kaftane mitbrachten.

In der Gotik wurden die Jacken mit weiten Ärmeln genäht, sie schmiegten sich eng an die Figur ihres Trägers und waren an den Rändern mit Fransen oder Bändern verziert. Auch Frauen trugen Jacken, und sie bevorzugten eher freizügige Modelle der Jacken. Tief ausgeschnittene Jacken wurden perfekt mit eng anliegenden Hosen kombiniert und verliehen den Frauen einen koketten und geheimnisvollen Look.

Auch im XVII. Jahrhundert gab es drei Hauptbestandteile der Herrengarderobe: Jacke, Weste und Hose, wobei sich die Jacke im Laufe der Zeit leicht veränderte. Die klassische Jacke erschien erstmals in Großbritannien gegen Ende des XIX Jahrhunderts.

Zur gleichen Zeit, im XIX. Jahrhundert, erschien die kurze „tschechische“ Herrenjacke, die zu einer verkürzten Versi

on der Herrenoberbekleidung wurde, und weitere Jackenmodelle begannen aus verschiedenfarbigen Stoffen genäht zu werden.

In der Damengarderobe nahm die Jacke in den sechziger Jahren einen Ehrenplatz ein, nachdem Yves Saint Laurent seine revolutionäre Kollektion vorgestellt hatte, die den weiblichen Look ein für alle Mal veränderte. Frauen konnten nun nicht nur Jacken, sondern auch Hosen, Smokings und Westen tragen.

Jacke ständig verändert seine Form, wenn auch nur bis zu der Zeit, als Europa importiert Tweed – leichte Wollstoff, der gerade oder taillierte Jacken, die einen Verschluss unter dem Hals haben zu nähen begann. Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts änderte sich der Schnitt der Tweedsakkos und wurde den klassischen Anzügen unserer Zeit ähnlich. Zur gleichen Zeit wurden in England ein- und zweireihige Sakkos populär, die als „Suits“ bezeichnet wurden.

Das klassische Dinnerjacket kam übrigens erst Ende des zwanzigsten Jahrhunderts auf. Sie unterschieden sich von Jacken durch lange Seidenaufschläge, offene Brüste und ein Seidenfutter. Sie sahen sehr elegant und festlich aus. Zum Smoking trug man ein spezielles Hemd mit Stehkragen und die übliche Fliege. Auf den Smoking wurden glänzende Satinknöpfe aufgenäht und passend dazu wurden nur lackierte Schuhe gewählt.